Sonntag, 28. Februar 2021

Gebrannte Nüsse

Es muss nicht immer Schokolade sein, manchmal kann man den Heißhunger auf Süßes auch auf eine etwas gesündere Art stillen und der Geruch nach Zimt und Zucker geht ja auch immer - nicht nur zu Weihnachten:


  • 200 g ungeschälte Nüsse, Nussmischungen oder Mandeln
  • 150 g Zucker
  • 100 ml Wasser
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • ½ TL Zimt

Zucker, Vanillezucker und Zimt in eine beschichtete Pfanne geben und etwas mischen, das Wasser zugeben. Ohne umzurühren zum Kochen bringen. Die Mandeln dazugeben und unter ständigem Rühren auf hoher Stufe weiter kochen, bis die Flüssigkeit fast weg ist.

Dann die Temperatur auf mittlere Stufe stellen und so lange rühren, bis der Zucker leicht zu schmelzen beginnt und die Mandeln etwas glänzen. Das dauert allerdings, zuerst schauen die wie bemehlt aus und dann karamellisiert der Zucker erst und es wird glänzend. Nur nicht weggehen, immer schön rühren!

Dann die Mandeln auf ein Backpapier schütten, mit zwei Gabeln auseinander ziehen und abkühlen lassen.

Tipp am Rande: Nachher wieder Wasser in die Pfanne und heiß machen, so bekommst die Zuckerreste ganz leicht wieder raus!

Sonntag, 21. Februar 2021

Übernachtbrot

Dieses Brot ist sehr einfach zu backen und kann für alle möglichen Mehlsorten angewendet werden. Habe es mit normalem glatten Mehl ausprobiert, mit glattem und griffigem zu gleichen Teilen, mit Pizzamehl, aber auch mit Dinkel- oder Roggenmehl. Die letzten beiden brauchen vielleicht einen Tick mehr Flüssikeit. Es können auch beliebig verschiedene Körner beigemengt werden, auch beim Bestreuen ist der Fantasie keine Grenze gesetzt.

Das Brot vom Foto wurde mit Roggenmehl hergestellt, in das Sonnenblumenkerne gemischt wurden:


Das Grundrezept:

500 g Mehl
500 ml lauwarmes Wasser
1 TL Salz
1 Pck. Germ (frisch oder trocken)

Das Wasser mit der Germ in ein Gefäß geben und gut verrühren. Dann das Mehl mit dem Salz in eine Schüssel geben und nach und nach das Wasser unterrühren. Da dieser Teig flüssiger ist als normal, braucht er nicht geknetet zu werden.

Abgedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen und anschließend über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag den Backofen auf 230 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig mit Mehl bestäuben und von der Außenwand der Schüssel nach innen ziehen. Eine Springform mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen. Mit Mehl bestäuben, einschneiden und evtl mit Körnern (Sesam, Mohn, etc) bestreuen, dann 30 Min. bei Zimmertemperatur nochmals gehen lassen.

Während des Backvorgangs 1 Schüssel mit Wasser in den Backofen dazustellen.

Backen: 230 Grad ca. 30 - 35 Min. Das Brot ist fertig, wenn es nach der Klopfprobe hohl klingtt.

Samstag, 20. Februar 2021

Müsliriegel

Nachdem in den in den Läden angebotenen Müsliriegeln doch relativ viel Chemie steckt, hier mein Rezept:

 
200 g kernige Haferflocken
100 g zarte Haferflocken
125 g Mandelkerne (oder Nüsse nach Wahl)
25 g Sonnenblumenkerne
2-3 EL Rosinen (oder Cranberries)
50 g Butter
100 g feiner brauner Zucker
100 ml flüssiger Honig
1 TL Zitronensaft

Ein Backblech mit Backpapier belegen.

Die Haferflocken, Mandeln, Sonnenblumenkerne und Rosinen mischen. 

Die Butter mit Zucker, Honig und Zitronensaft in einem nicht zu kleinem Topf geben und unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Etwa 4 Minuten leicht hellbraun karamellisieren lassen. Die Haferflockenmasse dazugeben, verrühren und einige Minuten auf dem Herd lassen, bis die Masse eine dünklere Farbe bekommt.

Dann auf das Backpapier gießen und auf dem Blech verteilen, evtl mit dem Nudelwalker etwas plätten. Ca 15 Minuten abkühlen lassen und dann in beliebige Riegel schneiden, erkalten lassen.

Donnerstag, 28. Januar 2021

Bougatza

Liebt Ihr Bougatza auch so wie ich? Nachdem es ja mit dem Reisen heuer nicht so gut gelaufen ist, hab ich mal wieder das Rezept hervor gekramt:

2 Pkg Blätterteig
500 ml Milch
10 EL Grieß (gestrichen)
10 EL Zucker (leicht gehäuft)
1 Vanilleschote (oder 1 TL Vanilleextrakt)
2 Eigelb (verquirlt)
1 Eigelb zum Bestreichen
Zimt-Zucker zum Bestäuben



Die Milch zum Kochen bringen, den Zucker und den Grieß löffelweise unterrühren, aufpassen auf Klümpchenbildung! Dann den Inhalt einer Vanilleschote oder 1 TL Vanilleextrakt einrühren.

Das Ganze vom Herd nehmen und die verquirlten Eigelbe unterrühren, anschließend abkühlen lassen.

Jeden Blätterteig in 6 Teile schneiden, mit Hilfe von 2 EL in die Mitte der Blätterteigquadrate die Grießmasse in 12 Teilen aufteilen. Entweder einrollen und die Enden zusammenwuzeln, oder die vier Ecken übereinanderschlagen, oder zu einem Dreieck oder mittig zusammenklappen (bei den letzten beiden Methoden den Teig dann mit einer Gabel quetschen). Man kann natürlich auch den Blätterteig in die Form legen, die Grießmasse darübergeben und dann den anderen Blätterteig darüberlegen.

Auf ein Backpapier legen, mit Ei bestreichen.

40 Minuten bei 180 Grad Ober-Unterhitze backen, bis der Blätterteig aufgeht und knusprig braun ist.

Noch warm mit Zimt-Zucker bestäuben, oder alternativ mit nur mit Staubzucker.

KALI OREXI

Sonntag, 31. Mai 2020

Kiwi-Joghurt-Torte

Zutaten Boden:
2 Packungen Cookies
100 g Butter
50 g Kochschokolade

Zutaten Joghurtschicht:
500 g Griechisches Joghurt
100 g Staubzucker
Saft einer 1/2 Zitrone oder Limette
7 Blatt Gelatine

Zutaten Kiwischicht:
250 ml Saft Grüner Apfel oder Multivitamin
4 Kiwis
3 EL Zucker
Saft einer 1/2 Zitrone oder Limette
7 Blatt Gelatine

Zubereitung Boden:
Die Cookies in einem Nylonsackerl mit dem Fleischklopfer zerkleinern und evtl schreddern. Die Butter mit der Schokolade erwärmen, alles über die Cookies gießen und vermengen. In eine Tortenform geben und gut andrücken.

Zubereitung Joghurtschicht:
Joghurt, Staubzucker und Zitronen/Limettensaft verrühren. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Dann in einen Topf 3-4 EL von der Joghurtmasse geben, die ausgedrückte Gelatine darin auflösen und anschließend in die Joghurtmasse rühren. Diese dann auf den Kuchen streichen und in den Kühlschrank stellen.

Zubereitung Kiwischicht:
Kiwis schälen, grob zerkleinern und pürieren. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 125 ml vom Apfel/Multivitaminsaft in einen Topf leeren, das Kiwipüree dazugeben und ein paar Minuten leicht köcheln (da Kiwis in Kombination mit Milchprodukten bitter schmecken, werden sie kurz aufgekocht), danach die ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Etwas kühler rühren, dann den restlichen  Saft, den Zitronen/Limettensaft und den Zucker unterrühren. Das ganze (evtl im Wasserbad) stark abkühlen lassen und es dann auf die Joghurtschicht gießen und wieder kühl stellen.

Foto folgt - hier noch das Bild des Erstversuchs mit einem Biskuitboden:


Donnerstag, 28. Mai 2020

Tsatsiki

1 Gurke
2-4 Zehen Knoblauch
500 g griechischer Jogurt
2 EL Olivenöl
1 EL Weißweinessig oder Zitrone
Minze
Salz
Pfeffer
Oregano / Basilikum

Die Gurke schälen und raspeln, mit Salz vermischen und ca 20 Minuten stehen und danach abtropfen  lassen. Den Knoblauch fein hacken und mit Salz verreiben- Die Gurke ausdrücken und in einer Schüssel unter ständigem Rühren mit den anderen Zutaten vermischen. Gut durchkühlen lassen.

Foto folgt

Mittwoch, 15. April 2020

Roggenbrot ohne Sauerteig

340 g Roggenmehl (man kann es auch mit Weizen-Vollkornmehl oder Dinkelmehl mischen)
80 g Weizenmehl glatt
1 Pkg Trockengerm (oder 1/2 Frischgerm oder ca 105 g)
1 TL Salz
1 TL Kümmel (optional)
1 TL Koriander gemahlen (optional)
(es kann auch 2 TL Brotgewürz genommen werden)
250 g Griechisches Joghurt
200 ml Wasser lauwarm

Bei Verwendung von Frischgerm diese in das lauwarme Wasser einrühren, die Trockengerm nur mit den anderen trockenen Zutaten vermischen.

Das Roggenmehl mit dem Weizenmehl, der Trockengerm, dem Salz und den Gewürzen in einer Schüssel vermengen.
Das Naturjoghurt und das lauwarme Wasser hinzugeben und alles mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder vom Mixer ca 5 Minuten lang kneten. Der Teig ist recht weich.

Anschießend den Teig leicht mit glattem Weizenmehl bemehlen und 15 Minuten abgedeckt stehen lassen.

In der Zwischenzeit einen Gärkorb mit Mehl ausstauben.

Den Teig mit bemehlten Fingern noch einmal gut durchkneten mehrmals falten) und anschließend in den Gärbkorb legen. Mit einem sauberen Geschirrtuch (darunter evtl. Frischhaltefolie) abdecken und ca. 90 Minuten gehen lassen.

Das Backrohr auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Schüssel mit Wasser auf den Boden des Backrohres stellen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und das Bauernbrot vorsichtig aus dem Gärkorb drauf stürzen. Das Brot ca. 55 Minuten backen. Danach die Klopfprobe machen, das Brot sollte sich 2hohl anhören". Anschließend aus dem Backrohr nehmen und auf einem Gitterrost vollständig auskühlen lassen.